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Bei
den Gebührensystemen der baden-württembergischen Landkreise
zeigt sich ein heterogenes Bild. Im Jahr 2000 gab es landesweit
über 200 verschiedene Kreis- und Gemeindetarife.
Eines haben jedoch alle gemeinsam: In die Gebührenkalkulation
fließen nicht nur die Entsorgung des Restmülls, sondern eine
Vielzahl von Dienstleistungen
der Abfallwirtschaft mit ein - zum Beispiel die Glas- und Papiersammlung.
Diese Tatsache wird oftmals übersehen und fälschlicherweise
wird angenommen, weniger Restmüll bedeute zugleich sinkende Müllgebühren.
Doch auch die Bereitstellung von Recyclingsystemen verursacht hohe Kosten,
die über
die Müllgebühren erwirtschaftet
werden müssen.
Die
Anforderungen an die Qualität der Abfallwirtschaft haben sich grundlegend
verändert. Noch vor 30 Jahren wurde Müll einfach in Klingen,
Täler oder andere Vertiefungen in der Landschaft geworfen und mit
Erde bedeckt. Dies ist heute nicht mehr vorstellbar. Wir haben uns von
der Wegwerfgesellschaft verabschiedet.
Die
Landkreise in Baden-Württemberg haben durch ihr Engagement diesen
Umdenkprozess erfolgreich bewältigt und sorgen mit modernster Entsorgungstechnik
dafür, dass die Hinterlassenschaften
unserer Konsumgesellschaft die Umwelt nicht unnötig belasten.
Hierbei
arbeiten die Landkreise Hand in Hand. Es gibt zahlreiche Kooperationen
zwischen den Kreisen. Gemeinsam sorgen sie dafür, Entsorgungssicherheit
und Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

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