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Hilfen für Spätaussiedler und Flüchtlinge
Nach wie vor kommt eine große Zahl von Menschen
aus den ehemaligen GUS-Staaten ins Bundesgebiet.
Die
heutigen Spätaussiedler früher sprach man von Vertriebenen
und Aussiedlern sind überwiegend Nachkommen von Deutschen,
die im 18. oder 19. Jahrhundert als Handwerker und Bauern in den Ländern
Osteuropas wichtige Aufbauarbeiten geleistet haben. Die Stadt- und Landkreise
haben als untere Eingliederungsbehörden die
Aufgabe übertragen bekommen,
auf eine schnelle Integration der Spätaussiedler in Schulen, Beruf
und Gesellschaft hinzuwirken. Da viele der Neuankömmlinge nicht über
ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, bieten die Landkreise über
freie Bildungsträger eine ganze Palette von Sprachfördermaßnahmen
an. Denn die Berrschung der deutschen Sprache ist und bleibt der Integrationsfaktor
Nummer eins.
Mit
weiteren Betreuungs- und Beratungsprojekten,
insbesondere für junge Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler,
wird beim schwierigen Start in der neuen Heimat geholfen. Aufgrund gesetzlicher
Regelungen im Flüchtlingsaufnahmegesetz und im Asylbewerberleistungsgesetz
sind die Landkreise auch für Unterbringung, Versorgung und Betreuung
ausländischer Flüchtlinge zuständig.
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