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Die 35 Landkreise in Baden-Württemberg
Bei der Kreisreform von 1973 wurden anstelle der
früheren 63
Landkreise 35 Landkreise gebildet.
Dort
lebten 2000 8,6 Mio. Einwohner; das waren
ca. 82% der Landesbevölkerung. Lediglich 1,9 Mio. Einwohner lebten
in den 9 Stadtkreisen. Und die Landkreise wachsen weiter, denn vom Bevölkerungswachstum
in
unserem Bundesland haben fast ausschließlich sie profitiert. Ihre
Größenverhältnisse sind sehr unterschiedlich: Größter
Landkreis ist nach der Einwohnerzahl der Rhein-Neckar-Kreis mit 523.000
Einwohnern, kleinster der Hohenlohekreis mit 107.000 Einwohnern.
Die Einwohnerzahl der Landkreise beträgt durchschnittlich 245.000
Einwohner. Die durchschnittliche Gebietsgröße der Landkreise
ist
986 km², wobei der Ortenaukreis als flächengrößter
Landkreis 1.861 km² umfasst; die geringste Fläche hat der Landkreis
Tübingen mit 519 km².
Vom
Landkreis unterscheidet sich der Stadtkreis,
der neben den Kreisaufgaben zugleich auch die Gemeindeaufgaben wahrnimmt.

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