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Das berufliche Schulwesen
Änderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie neue
Anforderungen an Bildung und Weiterbildung sorgen dafür, dass die
beruflichen Schulen
der Landkreise einem ständigen Veränderungsdruck unterliegen.
Neue
Schularten erweitern und modernisieren das Profil der beruflichen Schulen.
Für die Kreistage sind Beratungen und Beschlüsse über neue
Schularten ein immer wiederkehrendes Thema. So bleibt das Angebot an beruflichen
Schulen in Baden-Württemberg ortsnah, zeitgemäß und breit
gefächert.
Vier
Haupttypen kennt das berufliche Schulwesen:
die gewerblich-technische Schule, die kaufmännische Schule,
die hauswirtschaftlich-pflegerisch-
sozialpädagogische Schule sowie die landwirtschaftliche Schule.
Es
gibt die Berufsschule
als Teilzeitschule, begleitend zur praktischen Ausbildung. Das ist das duale
System: Die Berufsschule liefert den theoretischen Teil, der Betrieb den
praktischen. Daneben gibt es den Vollzeitbereich: Wer eine zwei- bis dreijährige
Berufsfachschule mit einer Abschlussprüfung beendet, hat einen staatlich
anerkannten Berufsabschluss.
Junge
Leute mit Hauptschulabschluss können die zweijährige Berufsfachschule
besuchen. Die Fachschulreife als Abschluss ist der Realschulreife gleichgestellt.
Damit kann also ein Berufskolleg oder ein
berufliches Gymnasium besucht werden.
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